SEO Umsetzung

Onpage - Offpage - Content

Suchmaschinenoptimierung

Gesamte Lesezeit ca. 7 Minuten
Sie finden hier Informationen zu diesen Punkten:

  • Die SEO Umsetzung ist der zweite Punkt der SEO Basis (Plan, Umsetzung, Betreuung).
  • Die Umsetzung besteht aus Onpage, Offpage und Content.
  • Die Onpage Optimierung bedarf u. a. einiger hier beschriebenen  Maßnahmen.
  • Bei der Offpage Optimierung werden Einflüsse von außen die Website bearbeitet.
  • Content ist der wichtigste und sichtbare Teil dieses Bereiches. Hier werden Punkte wie Keywords, Keyword-Analyse, WDF*IDF und weitere Fachbereiche beschrieben. 

SEO Umsetzung

Onpage Optimierung
Offpage Optimierung
Content Optimierung
A
C

Die Onpage Optimierung beinhaltet die meist technische Aufbereitung einer Website. Man arbeitet hierbei direkt auf der Seite oder im Quelltext. 

Als Offpage Optimierung bezeichnet man Maßnahmen, die außerhalb der zu Optimierenden Seite/n gesetzt werden. Meist sind das Links oder Signale von außen.

Content ist ist der wichtigste Teil der Optimierung. Nur durch interessanten Inhalt mit passenden Keywords ist es möglich, das Interesse der User und damit auch von Google zu wecken. 

Mr. Smarty says

Die SEO Basis setzt sich aus drei Stufen (Plan, Umsetzung, Betreuung) zusammen. 
Wenn Sie dazu Fragen haben, lassen Sie sich von uns anrufen. 

Onpage Optimierung

Zur Onpage Optimierung zählen alle Maßnahmen, die auf der Website gesetzt werden. Dies kann im sichtbaren Bereich aber auch im nicht sichtbaren Bereich sein.

Die Nullmessung

Bei Beginn der Optimierung wird das Ranking der kompletten Keyword-Liste überprüft. Diese Daten werden für die Erfolgsmessung und die laufende Beobachtung des Rankings verwendet. Als Kunde können Sie so ständig die Fortschritte überwachen.

URL Aufbau

Die perfekte URL ist für Menschen und Maschinen gleichermaßen gut lesbar. Sie sollte dabei kurz gehalten sein und schon ein oder zwei Keywords enthalten. Ein nachträgliche Änderung einer URL auf eine SEO taugliche URL muss natürlich vorsichtig angegangen werden. Bei einer Änderung ohne Redirect würden sowohl externe wie auch die internen Links die Landingpage verlieren. Deshalb ist es unumgänglich 301 (Moved Permanently / Dauerhaft verschoben) Weiterleitungen einzurichten.
Auf diese Art behalten die Links Ihre Funktion und Google wertet die Seite nicht ab.

SSL Verschlüsselung

Eine SSL-Verbindung (Secure Socket Layer) ist eine verschlüsselte Netzverbindung zwischen einem Server und einem Client (Browser). Diese Art der Verbindung ist heute Standard und sollte kein Thema mehr sein.

Webseite ohne Verschlüsselung werden mehr und mehr nach hinten durchgereicht.

Responsive Webdesign

Wie auch bei SSL sollte man über Responsive Webdesign nicht mehr sprechen. Seit 1. Juli 2019 indexiert Google offiziell im Mobile-First Index. Das bedeutet nichts anderes, als dass Google aus Sicht eines Smartphones indexiert. Seit Gründung von Google betrachtete die Suchmaschine Webseiten immer aus der Desktop-Bildschirmsicht. Responsive Webdesign bedeutet, dass das Design sich verschiedenen Ansichten anpasst. Bei kleineren Bildschirmen rutschen die Elemente untereinander und die Navigation wird meist über ein Burger Menü ausgelöst.

Ein Test, ob die Seite Mobile-Friendly ist, gehört somit zu den ersten SEO Aufgaben.

Um es gleich vorweg zu nehmen, eine Webseite, die nur desktoptauglich ist, kann nicht optimiert werden. Sollte Sie eine solche Seite haben, die trotzdem (wegen ausreichend Content) gut Ergebnisse liefern, freuen Sie sich daran. Mittelfristig gibt es für Sie aber nur eine Richtung bei Google – nach hinten.

Überschriften-Hierarchie

Die Hierarchie der Überschriften muss beachtet werden. Die Kennzeichnungen von H1-H6 erlaubt Ihnen eine genaue Struktur anzulegen. Diese Möglichkeit wird benutzt, um Google möglichst präzise durch die Seite zu führen. Auch diese Seite ist natürlich so aufgebaut.

H1 Überschrift – mit dem Main Keyword
H2 Überschrift
H3 Überschrift
H3 Überschrift
H4 Überschrift
H5 Überschrift
H6 Überschrift
H2 Überschrift
H3 Überschrift

Snippet Optimierung

Snippet Optimierung gehört zwar zur Onepage Optimierung, hat aber keinen direkten Bezug zum Ranking. Die Snippet Optimierung richtet sich mehr an die Usability und Information. Das Snippet ist der „Schnipsel“ Text, der Ihre Webseite in den Suchergebnissen vorstellt.

Mehr zum Thema Snippet Optimierung.

Das Snippet setzt sich aus Title und Description zusammen.

Title:
SEO Snippet mit kurzen u. klaren Begriffen – gut formuliert

Description:
Erwecken Sie Aufmerksamkeit ► benutzen Sie Call to Actions wenn Sie verkaufen ◄ Sonderzeichen ziehen Blicke an ✅ zeigen Sie Ihren Brand

Offpage Optimierung

Zur Onpage Optimierung zählen alle Maßnahmen, die auf der Website gesetzt werden. Dies kann im sichtbaren Bereich aber auch im nicht sichtbaren Bereich sein.

Socials Signals

In Zeiten von Social Media kommt auch SEO nicht an den Plattformen vorbei.
Aber Achtung! Jetzt fröhlich Links in Facebook zu platzieren und auf einen Link Juice zu hoffen bringt nichts. Google wertet diese Links nicht.

Beispiel:

Angenommen Sie möchten Ware in einem Ihnen unbekannten Onlineshop kaufen. Das Angebot ist gut und der Shop erfüllt alle Ihre Erwartungen. Sie möchten aber auf Nummer sicher gehen. Erfolgreiche Unternehmen sind eitel und möchten sich präsentieren. Das machen sie in Sozialen Medien. Dort werden Sie Einträge und vor allem Reaktionen darauf finden. Das kann Ihre Entscheidung zum Kauf beeinflussen.

Google macht es nicht anders. Die Suchmaschine beobachtet die Sozialen Netzwerke und wie dort auf eine Webseite reagiert wird (Likes, Shares). Diese Erkenntnisse fließen in die Bewertung ein.

Beispiele:
Facebook, Instagram, YouTube, Vimeo, XING, Pinterest, Snapchat, TikTok

Externe Links

Vor einigen Jahren betrachtete man externe Links (ausgehende Links) als gefährlichen Abfluss des Link Juice. Und tatsächlich gab man durch externe Links PageRank an die angelinkte Seite ab.
Im Grunde ist es heute noch so, allerdings überwiegen hier eindeutig die Vorteile. Ein Link auf eine ähnliche oder verwandte Seite mit hoher Priorität wertet die eigene Seite auf. Allerdings müssen die Links mit Bedacht gesetzt werden.

Content Optimierung

Vom Text zum Seiten-Erlebnis

Die Keyword-Analyse

Eine Keyword-Analyse ist das Ermitteln, die Selektion und die Bewertung möglicher Suchbegriffe die thematisch zu dem Angebot einer Website passen.

Die Keyword Analyse ist auch der Beginn der SEO Umsetzung. Hierbei muss es natürlich beachtet werden, welche Art von Keywords sinnvoll sind.

Das Ergebnis der Keyword- Analyse ist die Keyword-Liste.

Bei Keywords gibt es die Unterscheidung zwischen Short Tail – Mid Tail und Long Tail. Die Differenzierung liegt in der Genauigkeit der Treffer. Sie kennen das sicher von Ihren eigenen Recherchen. Um eine besondere Brille zu kaufen, werden Sie vermutlich nicht das Keyword „Brille“ benutzen. Sie werden Ihre Suchanfrage bestimmt verfeinern.

Vereinfacht gesagt, als Verkäufer hätte es daher keinen Sinn, sich auf das generische Keyword „Brille“ zu stürzen und auf Teufel komm raus zu optimieren. Ein Topergebnis wäre dabei auch eher unwahrscheinlich. Man sollte hier besser auf Mid Tail Keywords plus „Call to Actions“ (kaufen Sie jetzt, bestellen Sie gleich) setzen.

Ausgangssituation der Keyword-Recherche

Bevor die operative Suchmaschinenoptimierung begonnen werden kann, müssen wir wissen, zu welchen Keywords wir ranken möchten. Dies geschieht im Zuge einer detaillierten Keyword-Recherche und in Abstimmung mit dem Kunden.

Dazu nutzen wir Tools, wie den Google Keyword-Planner, um die profitabelsten Keywords zu finden. Dabei achten wir darauf, Keywords mit einem hohen Suchvolumen zu finden, die aber trotzdem eine geringe Konkurrenz und eine hohe Relevanz aufweisen.

Was sind Keywords?

Der Begriff Keyword leitet sich von den früher verwendeten META Keywords im Quelltext ab. Mittlerweile bezeichnet man die von Usern in Suchmaschinen eingegebenen Begriffe als Keywords. Diese Keywords sollten dann bestenfalls themenbezogen auch auf der Webseite vorkommen.

Vor einigen Jahren konnte man es auf die einfache Formel herunterbrechen, je öfter das Keyword auf der Seite vorkommt, desto relevanter ist die Seite und desto weiter nach vor wird sie gereiht. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Denn das führte zu den wildesten Manipulationsversuchen.

Mittlerweile wurde der Algorithmus von Google wesentlich erweitert und zahlreiche weitere Ranking Faktoren kamen hinzu. Eine reine Keyword-Dichte bringt heute keine guten Suchergebnisse mehr.

Keyword: Brille

  • Generisches, mit sehr hohem Suchvolumen
  • Erhebliche Streuung in der Suchintension
  • Top 10 Platzierung kaum möglich

Keyword: Sonnenbrille für Herren

  • Generisch, mit hohem Suchvolumen
  • Geringere Streuung in den Suchintensionen
  • Top 10 Platzierung mit begleitenden Maßnahmen möglich

Keyword: Sonnenbrille für Herren mit Sehstärke

  • Spezifisch, mit geringerem Suchvolumen
  • Geringe Streuung in den Suchintensionen durch genauere Festlegung
  • Top 10 Platzierung durchaus möglich
Keyword: Sonnenbrille für Herren mit Sehstärke kaufen
  • Sehr spezifisch, mit extrem geringerem Suchvolumen
  • Kaum Streuung und exakte Treffer in der Suchintension
  • Top 10 Platzierung auf jeden Fall möglich
Anfragen an Google: 
"Brille" = Short Tail Keyword 1
"Sonnenbrille für Herren" = Mid Tail Keyword 2
"Sonnenbrille für Herren mit Sehstärke" = Long Tail Keyword 3
"Sonnenbrille für Herren mit Sehstärke kaufen" = Long Tail Keyword mit Call to Aktion" 4

WDF*IDF

Konnte man früher mit einer gewissen Keyword-Dichte von 4-5% und 300 Wörtern schon zum gewünschten Ergebnis kommen, sieht das heute schon etwas komplizierter aus. Texte müssen eine gewisse Frequenz an passenden Begleitwörtern aufweisen.
Die sogenannte Within-document Frequency ergibt zusammen mit der Inverse Document Frequency die WDF*IDF Analyse von Texten (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Within-document_Frequency).

Erst ein Zusammenspiel von Wörtern lässt Google eine Webseite richtig einordnen.

Krebs

Was verbindet man mit Krebs

Man kann nicht vorhersagen, was jemand mit dem Wort „Krebs“ verbindet. Persönliche Präferenzen und Lebenserfahrungen werden hier mitspielen. Erst einige begleitende Begriffe stellen innerhalb von Sekundenbruchteilen die nötigen Korrelationen im Gehirn her, um den Begriff richtig einzuordnen.

Sie werden schnell merken, welche Zusammenhänge hier bestehen könnten

Wasser, Lunge, Astrologie, Scheren, Horoskop, Tod, Meer, langwierig, Hummer, krank, Bach, gesund, Sterne, Gliederfüßer, Metastasen, launenhaft, Trauer, Fluss, See, kochen, Rückwärtsgang.

Mögliche Zuordnung

Aber natürlich haben Sie schon festgestellt, dass die Zuordnung nicht so eindeutig ist.

Denn „krank“ und „gesund“ sind z. B. Begriffe, die sowohl bei der Krankheit, wie auch beim Sternzeichen Krebs passen. Und natürlich kann auch das Krustentier gesund oder Krank sein.

Genau wie Sie, versucht auch Google einen Bezug zwischen den Begriffen herzustellen. Der Algorithmus erkennt Begriffe nach der Art und Häufigkeit der begleitenden Wörter. Ebenso lässt Google Erfahrungen von anderen Webseiten einfließen.

Spezielle Programme ermöglichen die Texterstellung mit Vorschlägen nach WDF*IDF. So können wir die richtigen Hammertexte für Sie erstellen.

Interne Verlinkungen

Die richtige interne Verlinkung ist ein wichtiges Signal für Google. Ein Keyword, mit dem eine Seite verlinkt wird, hat gleich mehr Autorität.

Visuelle Elemente

Vom Text zum Seiten-Erlebnis

Text sollte nicht aussehen wie reiner Text. Kennen Sie einen Menschen, der sich schon mal die AGB seine Hausbank durchgelesen hat? Vermutlich schaffe das nur Anwälte.

Natürlich lesen wir auch lange Reintexte (z.B. bei Romanen). Aber für gewöhnlich ist unsere Aufmerksamkeitspanne sehr kurz. Speziell im Internet möchte man schnell und gezielt zur Information kommen. Da genügt oft schon der Blick auf einen langen Text ohne Struktur, um sich dagegen zu entscheiden.

Elemente, die einen Text auflockern sind unter anderem:

  • Grafiken die erklären
  • Passende Fotos
  • Kurze Absätze
  • Zitate
  • Passende Überschriften
  • Filme
  • Broadcast
  • Animationen


Hier gilt natürlich auch die alte Weisheit: In der Dosis liegt die Medizin.

Das Ziel ist der Long Click.

Google misst bei Suchanfragen die Zeit, die ein User auf einer Website verbringt.

Praxisbeispiel: Sie geben einen Suchbegriff ein und klicken auf das erste Snippet (Suchvorschlag). Innerhalb weniger Sekunden stellen Sie fest, dass der angebotene Inhalt nicht Ihrer Suchintension entspricht und klicken zurück zu Google.

Diese Gründe können vorliegen:

  • Der Inhalt passt nicht zu Ihrer Suche
  • Der Inhalt könnte zu Ihrer Suche passen, aber die Seite weckt nicht Ihr Interesse

Google weiß nur, dass Sie mit der Seite nicht zufrieden waren. Der Algorithmus vermerkt das und bei häufiger Wiederholung wird die Seite nach hinten gereicht. 

SEO

surprise and entertainment

Mr. Smarty says

Google setzt mehr und mehr auf User Experience, da diese zu den unbestechlichsten Rankingfaktoren zählen. 

User Experience

Als User Experience (kurz: UX) wird allgemein die Erfahrung bezeichnet, die User mit einem Produkt oder in unserem Fall mit einer Website machen. Der Begriff wird auf Deutsch deshalb auch mit „Nutzer-Erfahrung“ oder „Nutzungserlebnis“ übersetzt.

  • Seitenladezeit
    Google verwendet Metriken wie die „Largest Contentful Paint“ (LCP), die die Zeit misst, die benötigt wird, um den größten sichtbaren Inhalt auf einer Seite zu laden. Eine schnelle Seitenladezeit wird als Indikator für eine gute User Experience betrachtet.

 

  • Mobile Freundlichkeit
    Google bewertet die mobile Freundlichkeit einer Website, indem es prüft, ob sie für Mobilgeräte optimiert ist und ob sie reaktionsschnell ist, also auf verschiedenen Bildschirmgrößen und Geräten gut funktioniert. 

 

  • Nutzbarkeit auf mobilen Geräten
    Google verwendet auch Metriken wie „Mobile First Indexing“, um die Nutzbarkeit einer Website auf mobilen Geräten zu bewerten. Dazu gehört beispielsweise die Überprüfung, ob die Inhalte auf einer mobilen Website ordnungsgemäß angezeigt werden und ob die Benutzerfreundlichkeit für mobile Benutzer optimiert ist.

 

  • Bounce Rate und Verweildauer
    Die Bounce Rate (wie oben Long Click) misst den Prozentsatz der Benutzer, die eine Website nach dem Besuch einer einzigen Seite verlassen. Eine niedrige Bounce Rate und eine längere Verweildauer deuten auf eine gute User Experience hin, da Benutzer dazu neigen, auf einer Website zu bleiben, die ihnen gefällt und relevante Inhalte bietet.

 

  • Nutzersignale:
    Google analysiert auch Nutzersignale wie Klickverhalten, Rückkehrrate zur Suchergebnisseite und die Interaktion mit den Suchergebnissen, um auf die User Experience einer Website schließen zu können. Wenn Benutzer häufig auf eine Website klicken und auf dieser verweilen, zeigt dies an, dass die Website wahrscheinlich eine gute User Experience bietet.

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